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MUTTER UND SOHN
MAT' I SYN

Rußland/Deutschland 1997. Produktion: Severny Fond /Zero Film/Ö-Film/"dokumenta X". Produzent: Thomas Kufus. Regie: Alexander Sokurow. Buch: Jurij Arabow. Kamera: Aleksej Fjodorow. Musik: Michael Glinka, Otmar Nussio, Giuseppe Verdi. Schnitt: Leda Semjonowa. Darsteller: Gudrun Geyer (Mutter), Aleksej Ananischnow (Sohn). 82 Min. Verleih: Salzgeber.


Der russische Filmemacher Alexander Sokurow widmet sich einmal mehr seinem zentralen Thema "Sterben" und nähert sich dem poetischen Ideal der klassischen Elegie ein weiteres Stück an. Außer dem Vorhandensein zweier Menschen und dem Umstand des Todes läßt sich die Handlung nicht konkret festmachen. Sepiafarbene Tableaus in unwirklich verkanteten Perspektiven, stark verlangsamte, zum Stillstand neigende Kamera- und Figurenbewegungen sowie eine außergewöhnlich subtil abgemischte Dolby-Tonspur tragen dazu bei, daß der Film nicht nur thematisch zu einem rigoros herausfordernden Kunstwerk wird, das sich aktuellen Trends radikal verweigert. Seine Gültigkeit wird sich weit darüber hinaus erweisen. - Sehenswert.

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FILMDIENST
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