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The House that Jack built
THE HOUSE THAT JACK BUILT


45909

Dänemark/Deutschland/Frankreich/Schweden 2018
Produktionsfirma: Zentropa Ent./Centre National du Cinéma et de l'Image/Copenhagen Film Fund/Eurimages/Film i Väst/Film und Medien Stiftung NRW/Nordisk Film- & TV-Fond/Concorde
Produktion: Louise Vesth, Jonas Bagger, Bettina Brokemper, Madeleine Ekman, Lizette Jonjic, Tine Grew Pfeiffer, Marianne Slot
Regie: Lars von Trier
Buch: Lars von Trier
Kamera: Manuel Alberto Claro
Schnitt: Jacob Secher Schulsinger, Molly Malene Stensgaard
Darsteller: Matt Dillon (Jack), Bruno Ganz (Verge), Uma Thurman (Lady 1), Siobhan Fallon Hogan (Lady 2), Sofie Gråbøl (Lady 3), Riley Keough (Simple), Jeremy Davies (Al), Ed Speleers (Ed)
Länge: 153 min
FSK: ab 18


Ein gefühlskalter Serienkiller „beichtet“ in fünf Kapiteln einer weitgehend im Off verbleibenden Gestalt sein mörderisches Treiben, das auf der Bildebene über Schmerzgrenzen hinaus als ein bis zur Unerträglichkeit offensives Geschehen ins Szene gesetzt wird. Dantes „Göttliche Komödie“ bildet dabei den Rahmen einer mit galliger Ironie versetzten Reflexion über das Verhältnis von Ethik und Ästhetik. Der subversiv-„zynische“ Film verfolgt keinerlei psychologische Interessen, sondern beharrt auf der Erfahrung des Wirklichen als einer Symbiose von Schönheit und Grausamkeit. Sein mitleidloser Spott reizt als konzeptuelles Experiment die Grenzen des Zumutbaren aus, bleibt aber trotz des hohen inszenatorischen Niveaus die Begründung schuldig, warum eine solche Brutalität in Szene gesetzt werden muss.

 

FILMDIENST
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