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Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL


46774

Deutschland/Schweiz 2019
Produktionsfirma: Sommerhaus Filmprod./La Siala Ent./Hugofilm Prod./Mia Film
Produktion: Jochen Laube, Fabian Maubach, Ditti Bürgin-Brook, Christof Neracher
Regie: Caroline Link
Buch: Caroline Link, Anna Brüggemann
Kamera: Bella Halben
Schnitt: Patricia Rommel
Musik: Volker Bertelmann
Darsteller: Riva Krymalowski (Anna Kemper), Oliver Masucci (Arthur Kemper), Carla Juri (Dorothea Kemper), Justus von Dohnányi (Onkel Julius), Marinus Hohmann (Max Kemper), Anne Bennent (Madame Prune), Ursula Werner (Heimpi), Ingo Ospelt (Doktor in Zürich), Luisa-Céline Gaffron (Grete Harder), André Szymanski (Robert Stein), Anne Schäfer (Rebecca Stein), Benjamin Sadler (Heinz Rosenfeld), Michele Cuciuffo (Redakteur in Paris), Raban Bieling (Junger Redakteur), Katharina Schlothauer (Fräulein Fischer)
Länge: 119 min
FSK: ab 0


1933 flieht eine Neunjährige mit ihrer jüdischen Familie vor dem NS-Regime aus Berlin. Während die Eltern erst in der Schweiz und später in Frankreich mit Sorge die politischen Ereignisse verfolgen, lernen die Kinder andere Sprachen und neue Regeln, suchen nach Geborgenheit und müssen doch immer wieder Abschied nehmen. Ohne klischeehafte Bilder erzählt die Adaption des gleichnamigen Kinderbuchs von den ersten Jahren des NS-Regimes, Antisemitismus, Flucht und Vertreibung. Bemerkenswert ist sowohl der stetige Wechsel zwischen Betrübtheit und Lebensfreude als auch die Erzählperspektive: Durch ein Kind im Mittelpunkt öffnet sich das komplexe Themenfeld sensibel auch für ein junges Publikum.

 

FILMDIENST
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