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Der Goldene Handschuh


46064

Deutschland/Frankreich 2019
Produktionsfirma: Bombero International/Pathé/Warner Bros. Pictures Germany
Produktion: Fatih Akin, Nurhan Sekerci-Porst, Herman Weigel, Willi Geike, Jérôme Seydoux, Sophie Seydoux, Ardavan Safaee
Regie: Fatih Akin
Buch: Fatih Akin
Kamera: Rainer Klausmann
Schnitt: Andrew Bird, Franziska Schmidt-Kärner
Musik: FM Einheit
Darsteller: Jonas Dassler (Fritz Honka), Margarethe Tiesel (Gerda Voss), Katja Studt (Helga Denningsen), Marc Hosemann (Siggi Honka), Tristan Göbel (Willi), Uwe Rohde (Herbert Nürnberg), Hark Bohm (Doornkaat-Max), Victoria Trauttmansdorff (Gisela), Adam Bousdoukos (Lefteris), Simon Goerts (Anus), Dirk Böhling (Soldaten-Norbert), Peter Badstübner (Tampon-Günther), Lars Nagel (Nasen-Ernie), Greta Sophie Schmidt (Petra Schulz), Jessica Kosmalla (Ruth), Martina Eitner-Acheampong (Frida), Barbara Krabbe (Anna)
Länge: 110 min
FSK: ab 18


Anfang der 1970er-Jahre tötete der Hilfsarbeiter Fritz Honka vier Frauen, die er in der Hamburger Kiez-Kneipe „Zum goldenen Handschuh“ kennengelernt hatte, und entsorgte ihre zerstückelten Körper in der Abseite seiner Mansardenwohnung. Der nach dem gleichnamigen Roman von Heinz Strunk entstandene Film verzichtet auf biografische oder psychologische Einordnungen und konzentriert sich auf die bloße Monstrosität der Taten. Im Unterschied zur Vorlage misslingt die Gratwanderung zwischen Tätergeschichte, Milieustudie und Kommentar auf die Traumata der Nachkriegszeit. Die brachiale Gewalt, der aufdringlich groteske Humor und die extreme Zuschaustellung der Opfer untergraben jeden interpretativen Spielraum.

 

FILMDIENST
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