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Doch das Böse gibt es nicht
SHEYTAN VOJUD NADARAD


46941

Iran/Deutschland/Tschechische Republik 2019
Produktionsfirma: Cosmopol Film/Europe Media Nest/Filminiran
Produktion: Mohammad Rasoulof, Kaveh Farnam, Farzad Pak
Regie: Mohammad Rasoulof
Buch: Mohammad Rasoulof
Kamera: Ashkan Ashkani
Schnitt: Mohammadreza Muini, Meysam Muini
Musik: Amir Molookpour
Darsteller: Ehsan Mirhosseini (Heshmat), Shaghayegh Shourian (Razieh), Kaveh Ahangar (Pouya), Alireza Zareparast (Hasan), Salar Khamseh (Salar), Darya Moghbeli (Tahmineh), Mahtab Servati (Nana), Mohammad Valizadegan (Javad), Mohammad Seddighimehr (Bahram), Jila Shahi (Zaman), Baran Rasoulof (Darya)
Länge: 152 min
FSK: ab 12


Vier Episoden über Menschen im Iran, die direkt oder indirekt mit der Todesstrafe konfrontiert sind: Ein liebender Familienvater geht nach einem ganz normalen Tag nachts seiner grausamen Arbeit nach. Ein Soldat weigert sich, einen zum Tode verurteilten Mann zu töten. Ein anderer Soldat reist in die Provinz, um seiner Geliebten einen Heiratsantrag zu machen. Doch der Tod eines hingerichteten Freundes überschattet das Vorhaben. Eine iranische Studentin besucht ihren Onkel in den einsamen Bergen Irans, wo sie eines Geheimnisses innewird, das sie erschüttert. Der aufrüttelnde Film kreist um das Verhältnis von Moral und Zwang, Widerstand und Überleben in einer despotischen Welt. Trotz aller Kritik an der politischen Führung des Irans ist der Film aber auch eine Ode an das Land, seine Landschaften und seine Bewohner.

 

FILMDIENST
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