Gavagai
GAVAGAI
51635
Deutschland/Frankreich 2025
Produktionsfirma: Good Fortune Films/Sutor Kolonko/BR/WDR/rbb/Arte France Cinéma
Produktion: Ingmar Trost, Clément Duboin, Maren Ade
Regie: Ulrich Köhler
Buch: Ulrich Köhler
Kamera: Patrick Orth
Schnitt: Lorna Hoefler Steffen
Musik: Julien Sicart, Andreas Hildebrandt, Simon Apostolou
Darsteller: Maren Eggert (Maja Tervooren), Jean-Christophe Folly (Nourou Cissokho), Nathalie Richard (Caroline), Anna Diakhere Thiandoum (Aita), Hans Löw (Alek), Mateusz Malecki (Kolakowski), Mišel Matičević (Schwarzkogler), Salif Cissé (Moussa), Michael Wittenborn (Majas Vater), Lisa Hagmeister (Susanne), Maj-Britt Klenke (Mareike), Demet Gül (Lale Meffert), Stacy Thunes (Rebecca Markson), Merdan Karataş (Kaan Kiliç), Homa Faghiri (Mina Hedayat), Mélanie Fouché (Élodie Korman), Felix Maria Zeppenfeld (Schneider)
Länge: 91 min
FSK: ab 12
Im Senegal dreht eine französische Regisseurin eine modernisierte „Medea“-Adaption, wobei es zu einer Affäre der deutschen Hauptdarstellerin mit ihrem afrofranzösischen Filmpartner kommt. Als sie sich einige Monate später bei der Filmpremiere in Berlin wiederbegegnen, erleben sie eine Distanz zwischen sich, die durch einen rassistischen Vorfall und mediale Angriffe auf das gemeinsame Filmprojekt weiter befeuert wird. Ein so komplex verschachteltes wie humorvolles Meta-Drama über unreflektierte Privilegien und Stereotypisierung, das Vorbehalte gegenüber privilegierten Filmemachern selbstkritisch aufgreift. Dabei vollzieht der Film in seiner Offenheit und Doppelbödigkeit eine klare Trennlinie zu der in Ausschnitten zu sehenden verkopften „Medea“-Verfilmung.
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