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Vaterland (2026)
1949


51869

Polen/Italien/Frankreich/Deutschland 2026
Produktionsfirma: Our Films/Extreme Emotions/Nine Hours/Chapter 2/Circle One
Produktion: Edward Berger, Lorenzo Gangarossa, Mario Gianani, Lorenzo Mieli, Ewa Puszczynska, Jeanne Tremsal
Regie: Pawel Pawlikowski
Buch: Henk Handloegten, Pawel Pawlikowski
Kamera: Lukasz Zal
Schnitt: Piotr Wójcik
Musik: Marcin Masecki
Darsteller: Sandra Hüller (Erika Mann), Hanns Zischler (Thomas Mann), August Diehl (Klaus Mann), Anna Madeley (Betty Knox), Devid Striesow (Johannes R. Becher), Theo Trebs (Wolfgang Wagner), Daniel Wagner (Sergei Ivanovich Tulpanov), Charlotte Schwab (Katia), Joachim Meyerhoff (Gustaf Gründgens), David Menkin (Arthur Quint), Enno Trebs (Wieland Wagner), Fritzi Haberlandt (Bedienung), Milan Peschel (Armin Schaufelberger)
Länge: 82 min
FSK: ab 0


Im Sommer 1949 reisen der 74-jährige deutsche Schriftsteller Thomas Mann und seine Tochter Erika erstmals nach dem Ende der Nazi-Herrschaft aus dem US-Exil nach Deutschland. Anlass sind zwei Ehrungen in Frankfurt am Main und in Weimar, wo die Vertreter von West und Ost versuchen, den Rückkehrer zum Bleiben in ihrem jeweiligen Landesteil zu überreden. In Gestalt einer novellistischen Verdichtung mit pointierten Situationen und einigen dramaturgischen Freiheiten stellt das schwarz-weiße Historiendrama die Unmöglichkeit einer Heimkehr in ein erstarrtes Land dar. Dabei arbeitet der Film mit eigenwilligen Stilmitteln, betont jedoch gerade dadurch das Spezifische der Epoche und zeichnet mit formaler und darstellerischer Vollendung die beklemmende Atmosphäre der Zeit nach.

 

FILMDIENST
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