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Bruno - Der junge Kreisky
BRUNO - DER JUNGE KREISKY


51924

Österreich 2026
Produktionsfirma: Dor Film
Produktion: Danny Krausz, Genia Krassnig
Regie: Harald Sicheritz
Buch: Fritz Schindlecker, Helene Maimann, Harald Sicheritz
Kamera: Thomas Kuerzl
Schnitt: Paul Sedlacek
Musik: Lothar Scherpe
Darsteller: Nils Arztmann (Bruno Kreisky), Maya Unger (Adele), Soi Schüssler (Sissi Nesvadba), Noah L. Perktold (Roman Felleis), Simon Morzé (Sepp), Thomas Pohn (Prof. Schönbauer), Marie Therese Futterknecht (Irene Kreisky), Tobias Resch (Paul Kreisky), Gerhard Kasal (Staatspolizist Herbert Pogotschnig), Felix Oitzinger (Rinner)
Länge: 116 min
FSK: ab 12


1927 erlebt der junge Österreicher Bruno Kreisky aus einem gutbürgerlichen jüdischen Elternhaus die blutige Niederschlagung von Protesten mit und schließt sich der Sozialistischen Arbeiterjugend an. Er erlebt die umkämpften 1930er-Jahre, wird zur Zeit des Austrofaschismus inhaftiert und muss 1938 emigrieren, glaubt aber weiter an den demokratischen Sozialismus. Die biedere Filmbiografie zeichnet die frühen politischen Jahre des späteren Bundeskanzlers nach und hakt Daten, Namen und Ereignisse ab, bleibt aber in der Darstellung der politischen Fraktionen und Positionen holzschnittartig. Zudem zieht sich der Film immer wieder auf recht willkürlich wirkende Nebenpfade zurück, um erzählerisch auszugleichen, dass Kreisky in den 1930er-Jahren noch kaum Einflussmöglichkeiten besaß.

 

FILMDIENST
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